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10SW-Kurs geht auf Spurensuche DDR

„Wer in einer Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf.“, mahnte die ehemalige Fernsehmoderatorin Edda Schönherz beim Zeitzeugengespräch im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin- Hohenschönhausen. Gespannt lauschten die Jugendlichen ihrer Wahrnehmung von der DDR-Diktatur und ihrem persönlichen Schicksal in Gefangenschaft der Staatssicherheit.

Organisiert von der Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster konnten die Schülerinnen und Schüler des 10SW-Kurses in der Bundeshauptstadt die Bedeutung von Freiheit und die Vorzüge einer Demokratie nachempfinden.

Nachdem in Münster mit zwei Workshops zum Leben von Jugendlichen in der DDR in das Programm eingeführt wurde, machte sich der Kurs mit dem Zug auf den Weg nach Berlin. Neben dem ehemaligen Stasigefängnis besuchten die Schülerinnen und Schüler die Gedankstätte Berliner Mauer mit dem ehemaligen Todesstreifen und das Museum in der Kulturbrauerei zum Alltagsleben in der DDR. Ein weiteres Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Gefangenen Thomas Drescher machten das Leben in der deutschen „demokratischen“ Republik quasi greifbar. Viele Informationen über die Strukturen und die Möglichkeiten zum Widerstand in der DDR-Diktatur faszinierten den Kurs und verdeutlichten die heutigen Privilegien der Heranwachsenden. Auch den Zeitzeugen blieben die Schülerinnen und Schüler positiv im Gedächtnis und bedankten sich für die Aufmerksamkeit und die interessierten Nachfragen.


 
 
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